DIE KUNST DER ORGIE & ORGIA OCCULTA
Ein Laboratorium für die gemeinschaftliche Lust
mit Bille und Steffi
Registration: jana.felixruckert@gmx.de
12:30Uhr - 0:00Uhr
Support 110€ // Normal 90€ // Social 50€
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DIE KUNST DER ORGIE & ORGIA OCCULTA
Ein Laboratorium für die gemeinschaftliche Lust
mit dem Cellist Nikolaus Herdieckerhoff als Orgienmusiker
Die Kunst der Orgie lädt uns ein, in den Akt der Orgie vielfältig einzutauchen. Was verstehen wir unter einer Orgie? Was sind unsere pornografischen Bilder dazu? Welche Fantasien verbinden wir mit ihr? Welche Erfahrungen haben wir bereits gemacht? Und würden wir behaupten, tatsächlich eine Orgie erlebt zu haben? Gibt es eine Definition von Orgie? Ein Richtig und ein Falsch?
Was passiert, wenn eine Gruppe versucht, eine Orgie nicht als Ansammlung individueller sexueller Handlungen, sondern als gemeinschaftliche Praxis zu begreifen?
Gemeinsam wollen wir uns auf die Reise machen, einen möglichen Kern der Orgie freizulegen, um ihn zu erproben. Richtig gelesen, wir erproben eine Orgie, in ihren unterschiedlichen Sequenzen und mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Wir reden über Erfahrungen und Vorstellungen, Wünsche und Ängste. Uber Consent und Grenzen. Es wird Raum für unsere ganz persönliche Lust geben, wie für die Frage nach der Verbindung von Orgie und Gesellschaft.
Am Abend feiern wir dann unsere gemeinsame Orgie. Wir nennen sie Orgia Occulta. Sie führt zurück zu einer uralten menschlichen Praxis: die kollektive Verschmelzung als ritueller Akt. Das Ich tritt zurück, damit das Wir auf sinnliche Weise erfahrbar wird – frei von Rollen, Besitz und Scham.
Für wen ist die Kunst der Orgie geeignet?
Das Laboratorium richtet sich an alle, die wahrhaftig gewillt sind, eine Orgie entstehen zu lassen. Die „gemeinschaftliche Erregung“ steht über der Trieberfüllung von einzelnen. Lasst uns eine Lust entdecken, die nicht besitzen will. Eine Lust, die sich bewegt. Eine Lust, die ansteckt. Eine Lust, die entsteht, weil wir viele sind.
Wir heißen alle Geschlechter herzlich willkommen. Ihr könnt darauf vertrauen, dass wir einen geschützten Raum, schaffen, in dem jeder Mensch selbst entscheiden kann, wie weit er gehen möchte.
Achtsamkeit, Respekt und Consent sind unsere ständigen Begleiter. Die Langsamkeit ist unser bester Ratgeber.
Wir garantieren keine Geschlechterparität. Wenn ihr Schwierigkeiten habt, mit Menschen des gleichen Geschlechts körperlich, sinnlich zu interagieren, dann seid ihr (noch) nicht bereit für diesen Workshop und die Orgia Occulta. Spürt ihr in euch allerdings neben der Irritation auch den Mut und die Bereitschaft, an diesem Thema zu arbeiten, dann seid ihr hier vielleicht genau richtig.
Leitung: Bille Behr, Steffi Reimann + Assistenz
12:30 Uhr Check in
13:00 bis 0:00 Uhr Workshop
und Orgia occulta am Abend
Der Workshop wird auf Deutsch angeleitet.
20:00 Uhr Orgia occulta
Zu allen Zeiten war die Orgie ein geheimer Ritus höchster Lebendigkeit – ein gemeinsamer Tanz von Körpern, schwelgend im Lustgefühl. Spielerisch führen wir euch, Schritt für Schritt, tiefer in das Mysterium der Begegnung.
Ein Blick, ein Hauch, ein kaum spürbares Berühren – bis sich Grenzen auflösen und wir als Gruppe in einem pulsierendes Eins-Sein verschmelzen.
Sinnlichkeit bereitet das Feld, in dem wir selbstvergessen das pure Leben und die Gemeinschaft feiern.
Offen für alle Workshopteilnehmer und Logen-Mitglieder von ArsAmatoria, die im November 2025 Teil der Orgia Occulta waren.
Interessierte Nicht-Workshop-Teilnehmer melden sich bitte zur Anmeldung bei
Bille.
bille.behr@arsamatoria.de
d.h. Kunst der Orgie -Level 4: Keine Zuschauer. Nacktheit der Teilnehmenden, sexuelle Handlungen untereinander, Teile blindfolded.
Kosten
+Workshop & Orgie Occulta:
Support Ticket pro Person 110€ // Normal Ticket 90€ // Social Ticket 50€
+Orgie Occulta:
Support Ticket pro Person 70€ // Normal Ticket 50€ // Social Ticket 30€
Anmeldung: Jana <jana.felixruckert@gmx.de>
Über die Dozentinnen
Bille
liebt das Menschliche. Das ist der Grund, warum sie sich dem Theater verschrieb. Das ist der Grund, warum sie mit ihrem langjährigen Partner ArsAmatoria gegründet hat. Sie ist Regisseurin, Choreografin, Performerin. In vielen ihrer Inszenierungen spielt sie selbst. Ihre Figuren zeigen sich in einer großen Wahrhaftigkeit. Ihr Interesse liegt in einem sehr nahen Spiel zum Publikum, einem Sein zum Publikum. Aus einem Theater der Begegnungen wird ein Spiel erotischer Anziehungskraft.
Sie studierte Literatur- und Medienwissenschaften in Mannheim und Berlin. Seit 2008 ist sie Teil der künstlerischen Leitung von Theater ANU.
Steffi hat Kommunikationsdesign studiert und sich ganz der zwischenmenschlichen Kommunikation verschrieben. Für sie ist Intimität zwischen zwei, drei oder vielen Menschen eine ganz eigene Form der Sprache – weit mehr als nur Körpersprache. Sie versteht sich als Orgienforscherin und Designerin intimer Begegnungen: Was entsteht, wenn wir uns wirklich zeigen, miteinander spielen, Grenzen spüren und Nähe immer wieder neu verhandeln? Dabei interessieren sie besonders die feinen Räume zwischen Führung und Hingabe, Verbindung und Freiheit.

